Der Gebäudeenergieberater Dennis Graß Kimbernweg 6 23558 Lübeck Telefon: 0451 / 7079048 E-Mail: info@geb-hl.de

Kontaktformular

Hier gelangen Sie zu der Seite der Immobiliensachverständigen Graß & Graß Partnerschaft Hier gelangen Sie zu der Seite der Immobiliensachverständigen Graß & Graß Partnerschaft

FAQ
  • Förderungen

    Frage:

    Warum sollten Sie eine energiesparende Bauerneuerung durchführen ?

    Antwort:

    Von den ca. 34 Millionen Wohnungen in Deutschland sind rund 3/4 älter als 25 Jahre. Für diese Wohnungen wird mehr als 90 % der gesamten Heizenergie verbraucht.

    Der Bau neuer, energieeffizienter Wohnungen beträgt jährlich kaum mehr als 1% des Gesamtbestandes.

    Daraus ergibt sich, das das größte Potential zur Senkung des Heizenergieverbrauchs im Gebäudebestand liegt. Nur durch umfangreiche Maßnahmen im Gebäudebestand kann die Energie, die für Heizzwecke im Wohnsektor benötigt wird, gesenkt werden.

    Frage:

    Wo bekommen Sie Informationen über Förderungen ?

    Antwort:

    In Deutschland gibt es eine Reihe von Förderprogrammen. Diese sind aber regional unterschiedlich. Es gibt Förderungen auf Eu-, Bundes-, Landes- und Kommunenebene.

    Hier ein paar Links zu den entsprechenden Seiten:

    www.solarserver.de

    www.KfW.de

    www.ib-sh.de/impuls/

    www.bafa.de 

    Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, schicken sie eine E-Mail an

    info@geb-hl.de oder benutzen Sie das Onlineformular.

  • KfW

    Fragen zur Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ? 

    Frage:

    Wie hilft ihnen die KfW bei der energiesparenden Bauerneuerung ?

    Antwort:

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt zinsgünstige Kredite zur Verfügung.

    Der Jahresprimärenergiebedarf wird nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) ermittelt.

    Frage:

    Wie bekommen Sie Kredite von der KfW ?

    Antwort:

    Die Höhe und die Konditionen dieser Kredite erfahren sie bei ihrer Hausbank.

  • Fachbegriffe

    Die häufigsten Fachbegriffe im Bereich Energie und deren Erklärungen:

    Fachbegriff

    Erklärung des Begriffes

    Abgasverluste

    Wärme, die mit dem Abgas der Heizanlage verloren geht. Läßt sich durch Einsatz von Brennwertkesseln und Niedertemperaturanlagen reduzieren. Bei niedrigen Abgasverlusten besteht allerdings die Gefahr der Schornsteinversottung. Abhilfe wird durch einen Schornsteinzugeinsatz, oft aus Edelstahl, geschaffen.

    Amortisation

    Deckung der aufgewendeten Investitionskosten für ein Maßnahmepaket durch deren Einsparung. Wird unter Berücksichtigung der Preissteigerung und der Kapitalverzinsung errechnet.

    Außenthermostat

    Meßgerät der Heizungsanlage, das die Vorlauftemperatur regelt. Bei niedrigen Außentemperaturen erhöhte Vorlauftemperatur; dadurch optimierte Brennerlaufzeiten.

    Bereitschaftsverluste

    Beim Aufheizen eines kalten und beim Abkühlen eines heißen Kessels auftretende Verluste. Reduzierbar durch hohe Brennerlaufzeiten (Jahresnutzungsgrad, Stillstandsverluste). Einfluß auf die Verluste hat auch die Bauart (relative Bereitschaftsverluste).

    BImSchV

    Das Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) wird durch mehrere Rechtsverordnungen (1.-15. BImSchV) durchgeführt, deren wichtigste für den Hausbrand die Heizungs-Anlagen-Verordnung (1. BImSchV) ist.

    Brennwert- kessel

    Durch einen zweiten Wärmetauscher entzieht ein Brennwertkessel dem wasserdampfhaltigen Abgas durch Kondensation Wärme. Dadurch wird über den Heizwert eines Brennstoffes hinausgehende Energie genutzt und die Abgase auf niedrige Temperaturen gebracht. Diese Technik stellt besondere Ansprüche an den Schornstein (Schornsteinversottung). Eventuell ist eine Neutralisation des Kondensats erforderlich.

    CO2

    Kohlendioxid ist ein geruchs- und farbloses Gas, das bei jeder Verbrennung entsteht und für den "Treibhauseffekt" mitverantwortlich ist. Kann ausschließlich durch Verringerung des eingesetzten Brennstoffes reduziert werden.

    Dämmung (Wärme- dämmung)

    Wichtigste (meist auch kostengünstigere) Methode der Energieeinsparung. Durch Dämmung wird die Transmission (Wärmeverlust durch Bauteile) herabgesetzt. Bei der Wärmedämmung genutzte Dämmstoffe werden nach ihrem Dämmwert, nach den Kosten, nach dem Energieaufwand bei der Herstellung und unter ökologischen Kriterien beurteilt bzw. unterschieden. Gängige Stoffe sind Polystyrol, Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle), Perlite, Polyurethanschäume, Blähton, Schaumglas, Baumwolle, Kork, Zellulosefasern, Hanf, Schafswolle, Holzfaserplatten u.v.m. Emissionen: Bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehende Schadstoffe und Schadgase, die durch Schornsteine und Abgasrohre an die Außenluft abgegeben werden und die Luft verunreinigen. Beim Hausbrand sind dies im Wesentlichen CO2, SO2, NOx und Stäube.

    Energiekennzahl

    Vergleichsgröße zur Bezifferung des Energieverbrauchs bei Gebäuden. Hierunter wird die Energiemenge verstanden, die im Laufe eines Jahres für die Beheizung eines Quadratmeters Wohnfläche verbraucht wird. Bei Einfamilienhäusern liegen die Energiekennzahl zwischen 100 und 300 kWh/m2a, möglich sind Werte um 50 kWh/m2a (Niedrigenergiehaus) oder um 15 kWh/m²a (Passivhaus). Bei Mehrfamilienhäusern sind die Werte wegen dem günstigerem Volumen/Hüllflächen-Verhältnis um etwa 20 - 40 % niedriger.

    g-Wert

    Strahlungsdurchlässigkeit transparenter Flächen (Fenster). Der dimensionslose Faktor ist mitverantwortlich für die solaren Wärmegewinne.

    Heizkörper- thermostat

    Regelungseinrichtung am Heizkörper. Das Ventil wird nur dann geöffnet, wenn eine eingestellte Soll-Temperatur unterschritten wird. Heute bei Wohngebäuden Pflicht.

    Heizzahl

    Verhältnis der von einer Heizanlage gelieferten Heizwärme zur dafür benötigten Brennstoffmenge.

    Jahresnutzungs grad

    Er sagt aus, wie stark die Heizanlage ausgelastet ist. Ein gut ausgelastetes System arbeitet wesentlich wirtschaftlicher. Schlechte Nutzungsgrade kommen durch Überdimensionierung zustande.

    kWh

    (Kilowattstunde) Einheit für Energie bzw. Arbeit oder Wärmemenge.

    Lambda-Wert (Wärmeleitfähig keit)

    Kenngröße eines Baustoffs, der die Wärmeleitfähigkeit beziffert. Gut dämmende Baustoffe haben einen kleinen (Dämmstoffe 0,04), schlecht dämmende Baustoffe einen hohen Lambda-Wert (Beton 2,30).

    Nachtabsenkung

    Regelungseinrichtung, die automatisch (nach Zeitschaltuhr) für einige Stunden (v.a. Nachts) die Vorlauftemperatur des Heizkessels um 3-5°C herunterpegelt.

    Niedertemperatur

    Mit einer entsprechenden Anlage und größeren Heizkörperflächen kann man mit einer niedrigeren Temperatur des Heizwassers heizen. Gute Anlagen (heute Standard) können mit 40°-55° Vorlauftemperatur auskommen. Die dadurch niedrigeren Abgasverluste führen zu einem geringeren Energieverbrauch.

    NOx

    Stickoxide (NO und NO2) sind Atemgifte, Mitverursacher des "sauren Regens".

    Nutzungsdauer

    Die angenommene Lebensdauer einer technischen Anlage oder einer Dämm­maßnahme, während der sie die geplanten Aufgaben rentabel erfüllen kann.

    Regelung

    Heizenergieverluste können durch optimale Regelung weitgehend minimiert werden. Wichtige Ansatzpunkte: Wärme soll nur dahin gelangen, wo sie zur Zeit auch benötigt wird (Heizkörper- und Raumthermostate); die Vorlauftemperatur soll nur so hoch sein, wie sie zur Erfüllung des Heizzweckes unbedingt erforderlich ist (Nachtabsenkung, Außenthermostat). Die Flammengröße des Brenners soll so eingestellt werden, daß unnötige Stillstandsverluste vermieden werden.

    Regenerative Energien

    Erneuerbare Energien benutzen die in der Umwelt vorhandene und sich durch natürliche Vorgänge erneuernde Energieformen. Im wesentlichen handelt es sich dabei um Umweltwärme (Wärmepumpen), Sonnenenergie (Kollektoren), Erdwärme (aus tiefen Erdschichten), Wasserkraft (Wasserkraftwerke), Wellenenergie.

    Schadstoffe

    Unter Schadstoffen wird in diesem Zusammenhang jeder bei einer Verbrennung entstehende Stoff bzw. Stoffgemisch verstanden (z.B. CO2, SO2, NOx oder Staub).

    SO2

    Schwefeldioxid ist ein übelriechendes Gas, hautreizend und giftig. Entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe (Kohle, Holz, Öl). Mitverantwortlich für den "sauren Regen" (Waldsterben).

    Staub

    In Heizungsanlagen und Öfen anfallende Kleinstpartikel (auch Ruß), die bei Verbrennung fester, flüssiger und gasförmiger Brennstoffe freigesetzt werden können.

    Schornsteinversottung

    Durch kondensierende Abgase hervorgerufene Schäden am Schornstein. Treten häufig bei niedrigen Abgastemperaturen auf, da der Wasserdampf im (evtl. schwefelhaltige) Abgas (als schwefelige Säure) bereits im Schornstein auskondensiert. Abhilfe wird durch einen Einsatz im Schornsteinzug, häufig aus Edelstahl, geschaffen.

    Solare Wärmegewinne

    Solare Wärmegewinne werden von außen durch die Sonneneinwirkung in das Gebäude hineingetragen. Der Strahlungsanteil der Sonnenenergie ist es, der zur Erwärmung der Räume auch an Wintertagen beiträgt. An sonnigen Wintertagen spüren wir diese Strahlungswärme hinter einem Südfenster ganz besonders. Solare Wärmegewinne tragen wesentlich zur Reduzierung des Heitwärmebedarfs bei.

    Stillstandsverluste

    Verluste an der Heizanlage, die durch häufiges Stillstehen des Brenners hervorgerufen werden (ungünstiger Brennerzyklus, Bereitschaftsverluste).

    Transmission

    Wärmedurchgang durch ein Bauteil, durch Strahlung und durch Konvektion an den Oberflächen. Wird errechnet aus dem U-Wert und der Fläche des Bauteils.

    U-Wert (Wärmedurch- gangs- koeffizient)

    Die alte Bezeichnung ist k-Wert. Größe für die Transmission durch ein Bauteil. Er beziffert die Wärmemenge (in kWh), die bei einem Grad Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter des Bauteils entweicht. Folglich sollte ein U- Wert möglichst gering sein. Wird bestimmt durch die Dicke des Bauteils und den Lambda-Wert des Baustoffes.

    Vorlauftemperatur

    Temperatur des Heizwassers bei Verlassen des Kessels. Rücklauftemperatur ist die Temperatur beim Eintritt in den Kessel.

    Wärmeschutzverordnung (WSVO)

    Rechtsverordnung des Bundesimmissions­schutzgesetzes (BImSchG) bzw. des Energieensparungsgesetzes (EnEG); von der Bundesregierung im Jahr 1982 erlassen, 1994 mit Wirkung zum 1.1.1995 novelliert; Sie regelt den Wärmeschutz von Neubauten und bauteilverändernden Umbauten. Nach einem umfangreicheren Verfahren wird eine Energiekennzahl ermittelt und diese mit einem Maximalwert, der von dem Gebäudehüllen/Volumen-Verhältnis abhängt, verglichen (Hüllflächenverfahren). Nach dem vereinfachten Bauteilverfahren werden die einzelnen U-Werte der Außenbauteile mit Normwerten verglichen. Das Berechnungsverfahren berücksichtigt nicht die Qualität der Heizungsanlage und differenziert nicht nach lokalen Wettereinflüssen. Die WSVO wird im Frühjahr 2002 von der Energieeinsparverordnung EnEV abgelöst. Diese Verordnung verbindet die Heizungsanlagenverordnung und die Wärmeschutzverordnung. Der heutige Niedrig­energiehaus-Standard wird dann verbindlich für alle Gebäude vorgeschrieben.

[Energieberater] [Der Fachmann] [Leistungen] [Referenzen] [Download] [Links] [FAQ] [Formulare] [Impressum]